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Daten und Fakten der österreichischen Geschichte

 

Wien Edition
Stiche, Lithographien, Pläne, Karten,
Handschriften und Urkunden zur Geschichte unserer Stadt

Die Geschichte der Stadt Wien, die Lebenswelt ihrer Menschen, die Gebäude und Kunstwerke, Ereignisse und Persönlichkeiten werden seit vielen Jahrhunderten in Stichen und Lithographien, in Karten und Plänen, Urkunden und Broschüren für die Nachwelt festgehalten. In der „Wien Edition" sind nun in einer bibliophilen Auswahl viele wichtige und schöne Zeugnisse der Wiener Geschichte aus dem Bestand der Archive und Museen der Stadt Wien - in Originalgröße! - erhältlich.

Erleben Sie die faszinierende und ereignisreiche Geschichte, die Veränderungen in Stadtbild und Alltagsleben, von führenden Wiener Stadthistorikern profund kommentiert, in dieser Sammlung originalgetreuer Dokumente!

Stiche und Lithographien von Ereignissen, die Wien bewegten

Einzug der Kaiserbraut Elisabeth von Wittelsbach in Wien am 23. April 1854. Vor genau 150 Jahren, am 24. April 1854, fand in der Wiener Augustinerkirche die Vermählung Kaiser Franz Josephs I. mit Elisabeth Amalie Eugenie von Wittelsbach, Prinzessin in Bayern, statt. Tausende erlebten den Einzug Elisabeths am 23. April 1854 über die neu erbaute Elisabethbrücke. Das Aquarell zeigt jenen Moment, in dem Bürgermeister Seiller an der Spitze der Gemeinderäte Elisabeth im Namen der Stadt willkommen heißt.


Aquarell (Gouache) von Cajetan Schiefer und Rudolf Niernsee;
Format: 69 x 47 cm; Wien Museum, Inv.-Nr. 69.086

Der Einmarsch der französischen Armee in Wien am 13. November 1805. Erstmals seit 1485, als der ungarische König Matthias Corvinus in Wien eingezogen war, konnte sich ein fremdes Heer der Stadt bemächtigen. Am 13. November besetzte die französische Armee kampflos Wien. Der Kaiser und der Hof hatten sich ins mährische Bischofsstädtchen Olmütz in Sicherheit gebracht, und am Tag nach der Einnahme bezog Napoleon in Schönbrunn Quartier.


Kolorierte Radierung von Pierre Adrien Le Beau nach einer Zeichnung von Thomas Charles Naudet;
Format: 67,5 x 53,5 cm; Wien Museum, Inv.-Nr. 87.186

Pläne und Entwürfe von Wiens wichtigsten Gebäuden

Das Neue Wiener Rathaus. In den Jahren 1873 bis 1883 wurde der neue architektonische Stolz des Wiener Bürgertums, das Rathaus, nach den Plänen des Architekten Friedrich von Schmidt erbaut. Bürgermeister und Stadtverwaltung residierten von nun an in einem repräsentativen Monumentalbau, der wie der Dom von St. Stephan sofort zum gültigen Wiener Wahrzeichen wurde.

Das Neue Rathaus nach der Vollendung. Architekt: Friedrich von Schmidt. Stahlstich auf Chinapapier; Format: 70,7 x 53,3 cm; Wien Museum, Inv.-Nr. 31.446

Urkunden, Handschriften und Broschüren zur Stadtgeschichte

Wiener Heiltumbuch. Das sogenannte „Heiltumbuch" ist ein seltener Frühdruck aus der Werkstatt des Wiener Buchdruckers Johann Winterburger und wurde vom Wiener Ratsherrn Matthias Heuperger, einem angesehenen Kaufmann, in Auftrag gegegen. Es stellt auf 48 Seiten ein Verzeichnis aller damals im Domschatz von St. Stephan aufbewahrten Reliquien dar. 1502 umfasste der Heiltumschatz 255 Reliquien, die großteils im „Heiltumbuch" durch kleine Holzschnitte dargestellt sind und erklärt werden.


„Wiener Heiltumbuch", J. Winterburger, Wien 1502; Wiener Stadt- u. Landesbibliothek (A 17.757)

Ihre erste Lieferung: Der schönste Wiener Stadtplan aus 400 Jahren

Als erste Groß-Reproduktion erwartet Sie in der „Wien Edition" der wahrscheinlich schönste Stadtplan der Stadt Wien. Zusätzlich erhalten Sie gratis eine Einleitung in das Werk sowie die auf Ihren Namen ausgestellte Besitzurkunde. Sie bestätigt Ihnen den bibliophilen Wert der „Wien Edition" und die limitierte Auflage von insgesamt nur 3000 Ausgaben.

Monumental-Plan der Haupt- und Residenzstadt Wien. Dieser 1887 erschienene Plan zeigt die bedeutendsten Bauwerke Wiens aus der Vogelperspektive. Fast alle prunkvollen Gebäude am Ring selbst und am Gelände des ehemaligen Festungsvorfelds waren schon fertiggestellt. Das Naturhistorische Museum wurde noch im Erscheinungsjahr des Planes eröffnet, das Burgtheater und das Kunsthistorische Museum standen vor ihrer Vollendung. Seit 1881 wurde an der Neuen Burg gebaut. Noch wurde der Bereich Stubenring/Franz-Josefs-Kai von der Franz-Josefs-Kaserne dominiert. Erst 1898 gab ihr Abbruch den Weg frei für die Vollendung der neuen Prachtstraße.


Photolithographie nach einer Zeichnung von Ladislaus Eugen Petrovits im Verlag Carl Gerolds Sohn, 1887; Format: 88,5 x 69,5. Wien Museum, Inv.-Nr. 45.759

„Das große internationale Interesse an unserer Stadt und ihren Leistungen lässt sich nicht nur in Besucherziffern, sondern auch an der hohen Zahl wissenschaftlicher, literarischer oder populärer Darstellungen der Wiener Geschichte messen. Die Beschäftigung mit diesem reichen Schrifttum lässt bei vielen den Wunsch nach eingehenderem Studium entstehen, doch ist der Zugang zu den Quellen vor allem für den Laien oftmals schwierig. Ich halte es daher für ein sehr wichtiges Vorhaben, dass hier erstmals systematisch bedeutsame Dokumente zur Wiener Kulturgeschichte in einer Weise veröffentlicht werden, die zugleich Informationen und Freude am Betrachten vermitteln."

Dr. Helmut Zilk
Bürgermeister der Bundeshauptstadt Wien a. D.

Die Autoren

Namhafte Historiker aus dem Wiener Stadt- und Landesarchiv und dem Wien Museum erläutern die Reproduktionen mit fachkundigen Kommentaren:

  • Univ. Prof. Hofrat Dr. Peter Csendes, Stellvertretender Direktor des Wiener Stadt- und Landesarchivs
  • Dr. Karl Fischer, Oberarchivrat am Wiener Stadt- und Landesarchiv; Generalsekretär des Vereins für Geschichte der Stadt Wien
  • Dr. Renata Kassal-Mikula, Stellvertretende Direktorin des Wien Museum; Kuratorin für Kunstgeschichte und Plastik
  • Dr. Sylvia Mattl-Wurm, Direktorin der Wiener Stadt- und Landesbibliothek
  • Mag. Walter Öhlinger, Kurator für Stadtgeschichte und politische Geschichte im Wien Museum
  • Dr. Reingard Witzmann, Kuratorin für Stadtvolkskunde und Soziologie im Wien Museum

Garantie

  • Die „Wien Edition" erhalten Sie exklusiv nur beim Archiv Verlag.
  • Die Auflage ist streng auf nur 3500 Ausgaben limitiert. Jedes Dokument wird anhand des Originals hochwertig reproduziert.
  • Mit Ihrer ersten Lieferung zum Preis von € 9,95 (zuzügl. Versandkosten) erhalten Sie zusätzlich das Vorwort zur „Wien Edition" sowie eine handgeschriebene Besitzurkunde, die Ihnen die limitierte Auflage bestätigt.
  • Zu jeder Lieferung erhalten Sie einen fundierten Begleittext.
  • Zur Archivierung Ihrer Dokumente bieten wir Ihnen repräsentative Sammelordner an.
  • Jede weitere Lieferung bekommen Sie, ohne Kaufverpflichtung, zum Preis von € 16,90 (zuzügl. Versandkosten) zunächst für 10 Tage zur Ansicht.
  • Den Bezug weiterer Lieferungen können Sie jederzeit unterbrechen oder beenden.

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Sammelordner zur Archivierung der Dokumente werden separat angeboten.

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