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Daten und Fakten der österreichischen Geschichte

 

Zeittafeln Österreich - Politische Geschichte
996
In einer Schenkungsurkunde Kaiser Ottos III. an das Bistum Freising wird erstmals der Name Ostarrichi erwähnt.

1012–1035
Adalbero von Eppenstein verwaltet als Herzog von Kärnten auch die steirischen Grafschaften.

1018–1050
Unter Markgraf Adalbert können die Grenzen der Mark an der Donau bis zur March und Leitha ausgedehnt werden.

1027
Kaiser Konrad II. überträgt die Grafschaft Norital und das Inntal westlich des Ziller an das Bistum Brixen, die Grafschaften Bozen, Vinschgau und Trient an das Bistum Trient.

1050
Die Traungauer (Otakare) übernehmen die Markgrafschaft an der Mur.

1072
Errichtung des Salzburger Eigenbistums Gurk.

1082
Markgraf Leopold II. unterliegt in der Schlacht bei Mailberg einem böhmisch-bayerischen Heer, kann sich aber durch die Unterstützung des Adels im Amt behaupten.

1095–1136
Markgraf Leopold III. „der Heilige" festigt durch geschickte Heiratspolitik die Stellung der Babenberger.

1122
Nach dem Tod des letzten Eppensteiners geht die Herzogswürde in Kärnten an die Spanheimer über. Das steirische Erbe der Eppensteiner geht größtenteils an die Traungauer, die in den folgenden Jahrzehnten den Landesausbau vorantreiben.

1139
Markgraf Leopold IV. (1136–1147) von Österreich wird mit dem Herzogtum Bayern belehnt.

um 1150
Die Residenz der Babenberger wird nach Wien verlegt.

1156
Auf dem Reichstag von Regensburg wird die Mark Österreich von Bayern getrennt und unter Heinrich II. Jasomirgott zum Herzogtum erhoben. Im „Privilegium minus" werden Sonderrechte eingeräumt.

1180
Die Steiermark wird zum Herzogtum erhoben.

1186
In der Georgenberger Handfeste werden die Vereinigung der Herzogtümer Österreich und Steiermark vorbereitet sowie die Rechte der Ministerialen und der Kirche abgesichert.

1192
Mit dem Tod des letzten Traungauers (Otakar IV.) fällt die Steiermark an die Babenberger.

ab 1200
Die Grafen von Montfort etablieren sich im Raum vor dem Arlberg als führende Territorialherrn.

1200–1246
Erzbischof Eberhard II. von Salzburg gelingt im Kerngebiet seines Bistums die Schaffung eines weitgehend geschlossenen Territoriums, in dem der Bischof auch die weltliche Macht ausübt.

1210
Erwerb der Vogtei über das Bistum Brixen durch die Grafen von Tirol. Bis zu ihrem Aussterben (1253) trägt diese Familie wesentlich zur Landesbildung in Tirol bei.

1218
Errichtung des Salzburger Eigenbistums Seckau. 1228 folgt das Bistum Lavant.

1230–1246
Herzog Friedrich II. der Streitbare trägt zahlreiche Konflikte mit Kaiser, Adel und Nachbarn aus.

Autor: Meinhard Brunner

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