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Daten und Fakten der österreichischen Geschichte

 

Zeittafeln Niederösterreich - Politische Geschichte

1953/54
Inbetriebnahme des Kraftwerkes Dobra-Krumau. Rückführung der 1938 Wien eingegliederten Gemeinden.

1955
Bundeskanzler Ing. Julius Raab verkündet auf Vöslauer Flughafen den Abschluss der Staatsvertragsverhandlungen.

1956
In Zusammenhang mit dem Volksaufstand in Ungarn wird das Flüchtlingslager Traiskirchen eingerichtet.

1960
Inbetriebnahme des Atomreaktors Seibersdorf. Staatsbesuch des sowjetischen Parteichefs Chruschtschow.

1962
Figl (gest. 1965) wird wieder Landeshauptmann. Schnellbahnlinie Wien-Gänserndorf und Kinderdorf Hinterbrühl eröffnet.

1965
Dipl.-Ing. Eduard Hartmann wird Landeshauptmann. Ein schweres Hochwasser verursacht 182 Mio. Schilling Schaden.

1966
Nach Ableben Hartmanns wird Andreas Maurer Landeshauptmann. Letztes Teilstück der Westautobahn wird eröffnet.

1968
Verurteilung von NEWAG-Generaldirektor Müllner. „Tschechoslowakei-Krise" mit Grenzeinsatz des Bundesheeres.

1971
Im Zuge des Kommunalstrukturprogrammes entstehen Großgemeinden. Durch Eingemeindungen wird St. Pölten mit über 50.000 Einwohnern die größte Stadt Niederösterreichs.

1978
Aufgrund einer Bürgerinitiative ergibt eine Volksbefragung eine Mehrheit gegen Inbetriebnahme des AKW Zwentendorf.

1979
Die neue Landesverfassung bringt vermehrte Bürgerrechte. Seit 1945 928 Kindergärten und Pflichtschulen neu gebaut.

1981
Mag. Siegfried Ludwig wird Landeshauptmann. Erweiterung der Landesregierung auf 9 Sitze, wobei Liese Prokop und Traude Votruba als Signal an die Frauen Landesrätinnen werden. Donauuferautobahn führt bis Korneuburg.

1983
Der „WBO-Skandal" beeinflusst die Landtagswahlen in Niederösterreich, die 32 ÖVP- und 24 SPÖ-Mandate ergeben.

1984
„Anti-Hainburg"-Demonstration im Landhaus, Umweltaktivisten besetzen die Stopfenreuther Au und verhindern Rodungsarbeiten für den Bau des Donaukraftwerks. Der Verkehrsverbund „Ostregion" geht in Betrieb.

1986
Volksbefragung über die Landeshauptstadt: Bei 61 % Wahlbeteiligung entfallen von 56 % Ja-Stimmen 44,6 % auf St. Pölten, am 7. Juli fällt im NÖ Landtag der Hauptstadtbeschluss über die Erhebung von St. Pölten zum Regierungssitz.

1989
Der Fall des „Eisernen Vorhanges" führt zur Öffnung der Grenze zur CSSR und einzelnen wirtschaftlichen Vorteilen für Niederösterreich. Rekordbesuch (589.000 Personen) bei der Ausstellung „900 Jahre Benediktiner in Melk".

1992
Dipl.-Ing. Dr. Erwin Pröll wird Landeshauptmann, bei Landtagswahlen erreicht die FPÖ einen Regierungssitz.

1995
Beitritt Österreichs zur EU. Fall „Groer": Krise der katholischen Kirche, Christoph Schönborn wird Erzbischof von Wien.

1998
Bei den Landtagswahlen bleibt die ÖVP an erster Stelle. Das LiF verliert seine drei Mandate und die Grünen schaffen den Einzug in den Landtag. Die Ergebnisse im Detail: ÖVP: 44,87 %, SPÖ: 30,39 %, FPÖ: 16,08 %, Grüne: 4,49 %, LiF: 2,13 %.

2002
Nach schweren Regenfällen kommt es durch die folgende Hochwasserflut zu großen Überschwemmungen.

2003
Die ÖVP unter Erwin Pröll erzielt bei den Landtagswahlen die absolute Mehrheit. Die Ergebnisse im Detail: ÖVP: 53,29 %, SPÖ: 33,55 %, Grüne: 7,22 %, FPÖ: 4,49 %.

2003
Straßenblockaden durch Transitgegner verursachen erhebliche Staus.

2004
Nach überraschendem Rücktritt des St. Pöltener Bürgermeisters Willi Gruber, tritt der bisherige Kulturstadtrat Matthias Stadler die Nachfolge an.
Nach Vorwürfen der Kinderpornographie gegen das Priesterseminar in St. Pölten tritt Bischof Kurt Krenn zurück. Der vom Papst eingesetzte Visitator Klaus Küng wird neuer Bischof.
Am 13. 10. 2004 wird der Semmering Straßentunnel für den Verkehr freigegeben.

2005
Bei den niederösterreichischen Gemeinderatswahlen kann die ÖVP ihre stabile Mehrheit behaupten. Die größten Zugewinne verzeichnet die SPÖ, auch die Grünen legen zu. Dramatische Verluste müssen hingegen die Freiheitlichen (FPÖ) hinnehmen.
Endergebnis: ÖVP: 48,82 %; SPÖ: 38,91 %; Grüne: 3,77 %;
FPÖ: 3,31 %.

2006
Die Standortfrage für das „Austrian Institute for Advanced Science and Technology“ (AIAST) wird zugunsten von Maria Gugging bei Klosterneuburg entschieden.
Bei den Gemeinderatswahlen in St. Pölten kann die SPÖ auf fast 60 Prozent zulegen und ihre Absolute ausbauen. Ergebnisse: SPÖ: 59,61%; ÖVP: 24,22%; Grünen: 7,21%; FPÖ: 5,68%, Liste „Hermann Nonner“: 2,41%.

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