1900 v. Chr.
Neolithikum: Siedlungen im Bereich des Leopolds- und Nußberges.
Die Herkunft der Träger der „donauländischen" Kultur
ist unbekannt, vermutlich wanderten sie aus dem vorderen Orient ein.
Um 2000 v. Chr.
Indogermanen dringen in den Wiener Raum ein und vermischen sich mit
der ansässigen Bevölkerung.
1900400 v. Chr.
Bronzezeit und ältere Eisenzeit: Auf der Stadtterrasse (in der
Nähe der heutigen Kirche Maria am Gestade), in Kagran, Leopoldau
und Aspern entstehen Siedlungen der Hockergräber-, Hügelgräber-
und Urnenfelderkultur. Auch die Illyrer der Hallstattzeit siedeln auf
der Stadtterrasse, die bedeutendsten Funde stammen aber vom Leopoldsberg.
Ab 400 v. Chr.
wandern die Kelten im österreichischen Raum ein.
Um 100 v. Chr.
besiedeln die Boier das Wiener Becken; auf dem Leopoldsberg entsteht
eine wehrhafte Stadtburg.
15 v. Chr.
Die Römer unterwerfen das keltische Königreich Noricum, Österreich
wird bis zur Donau römische Provinz.